In der neuen Kleinbroschur-Reihe texte kritische psychologie gibt Klaus Weber eingreifende Analysen und Textsammlungen heraus:
Es geht um Themen des täglichen Lebens, zu denen die Kritische Psychologie als herrschaftskritische, Gesellschaft und Alltag beleuchtende Wissenschaft Neues und Erhellendes beitragen kann.


texte kritische psychologie 1: Kinder

texte kritische psychologie 2: Sucht

Klaus Weber (Hg.):
Sucht
texte kritische psychologie 2
Kleinbroschur
194 Seiten · EUR 9,90
ISBN 978-3-86754-806-9

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Sucht

Sucht ist ohne ein süchtiges Bedürfnis nicht erklärbar. Bedürfnisse aber und ihre Befriedigung hängen in hohem Maße mit den subjektiven Möglichkeiten und Chancen innerhalb unserer Gesellschaft zusammen. Insofern sind politische Forderungen nach Verboten von Alkohol und anderen Genussmitteln (vor allem bei Jugendlichen) oder suchtpolitische Ziele wie Abstinenz sinnlos, solange wir in einer Gesellschaft leben, die das menschliche Bedürfnis nach glücklichem Leben negiert.

Der Sammelband »Sucht« befasst sich mit dem Prinzip Sucht, der Politik um Sucht und Drogen sowie den gesellschaftlichen Ursachen, Folgen und Konsequenzen von Sucht und Drogenabhängigkeit.

Inhalt:

Klaus Weber: Einleitung und Vorwort

Anton Schlösser: Rückfall als Krise

Anton Schlösser: Das Zweiklassensystem der Abhängigenversorgung

Karl-Heinz Braun & Gert Gekeler: Drogenarbeit: Fallstudien, subjektive Widerspruchsverhältnisse, Handlungsstrategien

Erich Wulff: Thesen zur Sucht

Christoph Vandreier: Entwicklung und Probleme der akzeptanzorientierten Drogenhilfe

Christoph Vandreier: Wer braucht Sucht?
Zur Relevanz von Wulffs Thesen für eine subjektorientierte Drogenhilfe

Daniel Sanin: Suchtprävention als (Selbst-)Disziplinierung:
Auf der Suche nach den Subjekten

Klaus Weber: Befriedungsverbrechen an Süchtigen

Klaus Weber (Hg.):
Kinder
texte kritische psychologie 1
Kleinbroschur
272 Seiten · EUR 9,90
ISBN 978-3-86754-805-2

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Kinder

Kinder und die Probleme, die Eltern mit deren Erziehung haben, sind in aller Munde. Für die einen sind sie »Tyrannen«, denen die Erziehenden nichts entgegenzusetzen haben, für die anderen »kleine Menschen«, die Hilfe und Schutz benötigen, um »in die Gesellschaft hineinzuwachsen«. Pädagogen und Psychologen scheinen zu wissen, wie viel Disziplin Kinder brauchen, damit sie auch zu dem werden, was man sich von ihnen erhofft. Und landauf, landab hört man von den Grenzen, welche Kindern unbedingt gesetzt werden müssten … Kritische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erkunden in diesem Band die Position und Perspektive von Kindern.

Die Beiträge befassen sich u.a. mit den Themen Kinder und Macht, Kinder und Grenzen, Kinder und Erziehung, Kinder und ihre Rechte, ›normale‹ Kinder, Kinderprobleme und Problemkinder.

Inhalt:

Christoph Spehr: Kinder und die Macht

Josef Held: Kindheit – Kinder

Morus Markard: Wer braucht Erziehung?

Caroline Steindorff-Classen: Kinder als Rechtssubjekte

Klaus Weber: Wann ist (m)ein Kind normal?

Morus Markard: Kann man zur Freiheit erziehen?

Klaus Weber: Brauchen Kinder Grenzen? Kritik an Klaus Schneewinds Erziehungstipps

Jochen Kalpein: ProblemKinder und KinderProbleme

Klaus Weber: Das Kind in der Waldorfpädagogik. Kritische Reflexionen

Gisela Ulmann: Machtkampf – oder Verständigung mit Kindern?