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Eine Produktion des
Rolf Becker spricht
»Das Kommunistische Manifest«

Eine moderne Hörbuch-Edition des Originaltextes mit der aktuellen Einführung von Eric Hobsbawm

Das Kommunistische Manifest
Eine moderne Hörbuch-Edition des Originaltextes mit der aktuellen Einführung von
Eric Hobsbawm
Hörbuch, 2 CDs; ISBN 3-88619-463-9; Euro 19,90


Völker, hört die Signale!

Das Kommunistische Manifest kann als das bei weitem einflussreichste politische Schriftstück seit der Menschenrechtserklärung der Französischen Revolution gelten. Diese moderne Edition des von Marx und Engels vor über 150 Jahren verfassten Originaltextes regt dazu an, das Manifest vom Standpunkt der aktuellen Probleme neu zu betrachten. Der berühmte englische Historiker Eric J.Hobsbawm unterzieht das politische Gründungsdokument des Marxismus selbst einer marxistischen Lektüre.

»Was 1848 einem unvoreingenommenen Leser als revolutionäre Rhetorik oder bestenfalls als plausible Prognose erscheinen mochte, kann heute als eine knappe Beschreibung des Kapitalismus am Ende des 20. Jahrhunderts gelesen werden. Von welchem anderen Dokument der 1840er Jahre lässt sich das sagen? – So verblüfft wir am Ende des Jahrtausends sein müssen über die Schärfe der Vision eines – damals noch weit in der Zukunft liegenden – wahrhaft globalisierten Kapitalismus, wie sie uns im Manifest entgegentritt, so verblüfft müssen wir andererseits das Ausbleiben einer weiteren seiner Prognosen konstatieren. Es liegt mittlerweile auf der Hand, dass die Bourgeoisie im Proletariat nicht »vor allem ihren eigenen Totengräber« produziert hat. (…) Andererseits ist das Manifest – und das ist nicht die geringste seiner bemerkenswerten Eigenschaften – ein Dokument, das auch sein Scheitern ins Auge gefasst hat. Es versprach sich von der kapitalistischen Entwicklung eine »revolutionäre Umgestaltung der ganzen Gesellschaft«, schloss jedoch die Alternative – »den gemeinsamen Untergang der kämpfenden Klassen« – nicht aus. Viele Jahre später formulierte eine andere Marxistin dies um als Wahl zwischen Sozialismus und Barbarei. Welche dieser Alternativen den Sieg davontragen wird, ist eine Frage, deren Beantwortung dem 21. Jahrhundert vorbehalten bleiben muss.«
Eric Hobsbawm

CD 1
Karl Marx und Friedrich Engels
Manifest der Kommunistischen Partei (1848)

1 Bourgeois und Proletarier (31:42)
2 Proletarier und Kommunisten (20:40)
3 Sozialistische und kommunistische Literatur (23:14)
4 Stellung der Kommunisten zu den verschiedenen oppositionellen Parteien (3:31

CD 2
Eric J. Hobsbawm
1998 – 150 Jahre Kommunistisches Manifest

1 Im Frühling 1847 … (17:26)
2 Was also hat es uns zu sagen? (6:46)
3 Wie wird das Kommunistische Manifest auf einen Leser wirken … (7:56)
4 So verblüfft wir also am Ende des Jahrtausends … (16:43)
5 Nach marxistischem Verständnis … (4:11)



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--> Andere Veröffentlichungen zum Thema Marxismus

Das Kommunistische Manifest
Eine moderne Edition mit einer Einleitung von Eric Hobsbawm
gebunden in bibliophiler Austattung
90 Seiten; ISBN 3-88619-322-5;


Ein Gespenst geht um in Europa ...

Das Kommunistische Manifest kann als das bei weitem einflussreichste politische Schriftstück seit der Menschenrechtserklärung der Französischen Revolution gelten. Diese moderne Edition des von Marx und Engels vor 150 Jahren verfassten Originaltextes erscheint zum vierzigsten Jahrestag des Argument Verlags und regt mit ihrer Einleitung dazu an, das Manifest vom Standpunkt der aktuellen Probleme neu zu lesen.

Der Historiker Eric J. Hobsbawm unterzieht das politische Gründungsdokument des Marxismus selbst einer marxistischen Lektüre. Er bettet es in den sozialgeschichtlichen Kontext ein und macht deutlich, von welchem illusorischen Überschwang sich die zwei jungen Autoren leiten ließen. Und er gelangt zu dem verblüffenden Ergebnis, dass die analytische Kraft des Textes erst heute – unter den Bedingungen eines "globalisierten" Kapitalismus – wirklich zum Tragen kommt.

Eric Hobsbawm über das Kommunistische Manifest:

"Der heutige Leser kann sich der leidenschaftlichen Überzeugung, der konzentrierten Kürze, der intellektuellen und stilistischen Kraft dieser erstaunlichen Flugschrift unmöglich entziehen … das Kommunistische Manifest ist von einer fast biblischen Sprachgewalt."

"Entscheidend ist (jedoch), dass die durch den Kapitalismus veränderte Welt, die Marx 1848 in Passagen einer düsteren, lakonischen Eloquenz beschrieb, unübersehbar die Welt ist, in der wir 150 Jahre später leben."

"Marx und Engels beschrieben nicht die Welt, wie der Kapitalismus sie 1848 bereits umgestaltet hatte, sondern prophezeiten, wie sie aufgrund seiner eigenen Gesetze von ihm umgestaltet werden musste."


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