Das Projekt ›Maulwürfe‹:
Eingängige politische Sachbücher zu aktuellen Brennpunktthemen
Afrikas Anwort mit eigener Stimme
Afrikanische Antworten: aktuelle Ist-Analysen und Entwicklungstendenzen nicht aus der europäischen Außen-, sondern aus der afrikanischen Innensicht.
2007 löste Nicolas Sarkozys Rede in Dakar bei afrikanischen Intellektuellen Empörung aus. »Der afrikanische Bauer«, belehrte er sein Publikum, »kennt nichts als die unendliche Wiederholung der ewig gleichen Gesten und Worte. In dieser Vorstellungswelt, wo alles immer wieder von neuem beginnt, ist kein Platz für das Abenteuer Mensch, für die Fortschrittsidee.« (Rede zweisprachig im Buch)
Die AutorInnen verurteilen die Arroganz, Afrika Modernitätsdefizite zu unterstellen, und die Bagatellisierung französischer Verantwortung an den durch Kolonialismus verursachten Notständen. Dabei wird klar: Jede angesichts der Krise dringend notwendige Neuorientierung der globalen Wirtschafts-, Friedens- und Kulturpolitik, die nicht alle Kontinente als Global Players einbezieht, kann nur neue Katastrophen zeitigen, weil in einer Welt mit beschleunigter Vernetzung vermeintliche ›Kollateralschäden‹ in Wirklichkeit längst alle betreffen.

Erich Wulff
Vietnamesische Versöhnung
Tagebuch einer Vietnamreise 2008 zu Buddhas und Ho Chi Minhs Geburtstag
12,90 €; ISBN 978-3-88619-473-5
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Das Vietnam-Tagebuch der Globalisierungs-Ära

Moldenhauer, Spehr, Windszus (Hg.)
On Rules and Monsters
Essays zu Horror, Film und Gesellschaft
9,90 €; ISBN 978-3-88619-472-8
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Texte von Linnie Blake, Jörg Buttgereit, Udo Franke-Penski, Dietrich Kuhlbrodt, Verena Kuni, Benjamin Moldenhauer, Uche Nduka, Jakob Schmidt, Tim Schomacker,
Horror: Viel Spaß auf der Schutthalde der Zivilisation!
Die Klassiker sind voll davon. Von der Ilias über Macbeth bis zum Faust, von Byron über Brecht bis Böll: Wer den Horror rausnimmt, dem bleibt wenig übrig. Im Horror sind geschichtliche Erfahrungen aufgehoben, hier lagert sich ab, was kollektiv erlebt wird und verarbeitet werden muss. Im modernen Horrorfilm wohnt das Böse bereits nebenan. Und es zieht auch nicht wieder weg. Die Familie ist hier kein Ort des Trostes, sondern Hort des Terrors.
Die Wirkung auf die Zuschauer: Verrohung und Anleitung zur Nachahmung? Der Horrorfilm inszeniert für seine jugendlichen Zuschauer eine symbolische Welt, die auf Gewalt gebaut ist und in der die Erwachsenen diese Gewalt vergessen wollen, ohne dass sie sie im Griff hätten. Der Horrorfilm spielt auf der Schutthalde der Zivilisation. Hier lebt alles, was eigentlich gar nicht mehr leben dürfte, wenn es nach den offiziellen Selbstbeschreibungen der modernen Gesellschaft und des bürgerlichen Individuums ginge: Gewalt, Blut, Ängste, Innereien, Obsession und Verfall.
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Wie stellen sich Schüler/-innen ihre Zukunft vor? Auf der Basis von 500 Aufsätzen aus verschiedenen Schultypen Deutschlands und Österreichs zeigen U. Gschwandtner und
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Schreiben als befreiendes Gelächter |
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